


chen Entwicklung nicht nur im deutschen Südwesten
von uns gegangen.
Geboren 1928, hat Wolfgang Irtenkauf in Tübingen katholische Theologie, Musik-
und Bibliothekswissenschaft studiert und promoviert und bald in Stuttgart
in der Württembergischen Landesbibliothek (WLB) seine Lebensstellung gefunden.
Dass eine solche Persönlichkeit sich in den ehrenamtlichen Dienst eines Kulturvereins
stellt, wie der Schwäbische Heimatbund einer ist, dass sie zur Freude
und Unter-richtung seiner Mitglieder ihm sein unerschöpfliches Wissen beredt
als Vortragen-der und Reiseleiter weitergibt, das ist alles andere als selbstverständlich
und ver-dient unseren Respekt.
Wolfgang Irtenkauf wurde 1970 in den Vorstand des SHB berufen und gab dann
sechs Jahre lang, bis 1976, die Zeitschrift "Schwäbische Heimat" heraus, die
er durch eigene Beiträge bereicherte. Dann zwang ihn ein Augenleiden leider,
diese Aufgabe an Willi Leygraf weiterzugeben. Von 1972 bis 1981 fungierte
Wolfgang Irtenkauf als erster stellvertretender Vorsitzender, danach leitete
er fünf Jahre lang den Veranstaltungsausschuss, der vor allem das Programm
der Studienfahrten festlegt. Viele Exkursionen durch sein geliebtes Schwabenland
führte er selbst und fesselte die Teilnehmer als begeisternder Erzähler.
Der hellwache und liebenswürdige Wolfgang Irtenkauf, dem 1991 die Ehrenmit-gliedschaft
verliehen wurde, hat in der Chronik des Schwäbischen Heimatbundes ein
stattliches Kapitel geschrieben und wird in der Erinnerung vieler Mitglieder
be-glückend weiterleben.
Martin Blümcke, im Januar 2004
Schwäbischer Heimatbund
