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Eine von der UEFA angeordnete Obduktion ergab zwei mögliche Todesursachen: Feher litt an einer Herzmuskelentzündung durch einen nicht ausgeheil-ten Infekt, die zum Tod geführt haben könnte. Ferner kann auch eine Störung der elektrischen Erregungs-leitung im Herzen den Infarkt herbei geführt haben.
Die Vereinsleitung von Benfica Lissabon verkündete in der Woche nach dem Tod des Stürmerstars, dass seine Rückennummer 29 nie wieder an einen an-deren Spieler vergeben werden soll...

 


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Miklos Feher
Tod auf dem Spielfeld...
Am Sonntag den 25. Januar 2004 brach kurz vor dem Abfiff des Meis-terschaftspiels von Benfica Lissa-bon der 24 Jahre alte ungarische Nationalspieler Miklos Feher mit ei-nem  Herzinfarkt  auf  dem Spielfeld

zusammen. Kurz vor dem Ende der Partie gegen den vom Absteigen bedrohten Sportclub Vitória Guimarães (Benfica führte mit 1:0) schlug das Schicksal zu, wie es überraschender kaum zuschlagen könnte: Das Publikum wie auch die Spieler beider Mannschaften reagierten entsetzt und fassungslos. Miklos Feher starb noch im Stadion.
Auch die ungarische Verbandsführung und Lothar Matthäus, der drei Wochen vorher sein Amt als ungarischer Nationaltrainer angetreten hatte, waren schok-kiert, als sie am Montagmorgen auf Malta die Nachricht vom Tod des sympa-thischen Spielers erhielten. "Wir sind alle sehr berührt. Das ist ein Schicksals-schlag für uns alle" sagte Matthäus. "Da tritt alles andere in den Hintergrund. – Seine Familie verdient jede Unterstützung. Uns beschäftigt jetzt, was wir machen und wie wir helfen können."
Miklos Feher, einer der Top-Stars von Benfica Lissabon, war erst In der 60. Spielminute eingewechselt worden. Sanitäter und Ärzte leisteten Soforthilfe und behandelten Feher mit einem Defibrillator. Auf dem Weg ins Krankenhaus sowie später in der Klinik selbst, versuchten die Ärzte vergeblich, den Spieler wieder-zubeleben. "Wir haben alles Erdenkliche gegeben," teilte ein Krankenhaus-sprecher später der Presse mit, "bis 23.11 Uhr wurde Miklos Feher er reanimiert – leider ohne Erfolg."

Gegangen, aber unvergessen...