



zusammen. Kurz vor dem Ende der Partie gegen den vom Absteigen
bedrohten Sportclub Vitória Guimarães (Benfica führte mit
1:0) schlug das Schicksal zu, wie es überraschender kaum zuschlagen könnte:
Das Publikum wie auch die Spieler beider Mannschaften reagierten entsetzt
und fassungslos. Miklos Feher starb noch im Stadion.
Auch
die ungarische Verbandsführung
und Lothar Matthäus, der drei Wochen vorher sein Amt als ungarischer Nationaltrainer
angetreten hatte, waren schok-kiert, als sie am Montagmorgen auf Malta die
Nachricht vom Tod des sympa-thischen Spielers erhielten. "Wir sind alle
sehr berührt. Das ist ein Schicksals-schlag für uns alle" sagte Matthäus.
"Da tritt alles andere in den Hintergrund. Seine Familie verdient
jede Unterstützung. Uns beschäftigt jetzt, was wir machen und wie wir helfen
können."
Miklos
Feher, einer der Top-Stars
von Benfica Lissabon, war erst In der 60. Spielminute eingewechselt worden.
Sanitäter und Ärzte leisteten Soforthilfe und behandelten Feher mit einem
Defibrillator. Auf dem Weg ins Krankenhaus sowie später in der Klinik
selbst, versuchten die Ärzte vergeblich, den Spieler wieder-zubeleben. "Wir
haben alles Erdenkliche gegeben," teilte ein Krankenhaus-sprecher später
der Presse mit, "bis 23.11 Uhr wurde Miklos Feher er reanimiert
leider ohne Erfolg."
