Ray O. Nolan ("Der Seher" , Link
zur Homepage ) beschäf-tigt sich seit rund 30 Jahren mit
unerklärlichen Phänome-nen, Prophezeiungen und Jenseitskontakten.
Seine Gedan-
ken über den Tod und die Unsterblichkeit der Seele klingen zuweilen etwas
respektlos, aber...
Gott sei Dank dauert das Leben in der Regel
länger als der Tod...

Tatsächlich
ist es doch so, dass nur das Kommen und Gehen (Geburt und Tod) kurze Episoden
sind. Der Rest dazwischen, das Leben, zieht sich gewaltig in die Länge
und wir wären dumm, da-raus nicht das Beste zu machen. Der Tod ist eine
kurze Angelegenheit, das Leben eine lange freuen wir uns darüber und
genießen wir es, dass es nicht andersrum abläuft.

Unter Millionen
von Einzellern haben wir den Wettlauf im Mutterleib gewonnen. Wir müssen
also die Creme de la Creme des Lebens sein. Gott, was wäre erst, wenn die
Dumpfbacken den Sieg davontragen würden? Vielleicht sind es aber auch nur
die Schnellsten, die immer gewinnen. Es wäre wahrlich interessant, einmal
zu sehen was dabei herauskäme, wenn die Wissenschaft den Nachzügler-Spermien
versuchsweise den Vorrang ließe. Vielleicht würde daraus die Erkenntnis
wachsen, dass bisher die Klugen, Bedächtigen einfach nur zu kurz kamen.
Wie, frage ich mich, hätte wohl das hintere Ende der Spermien-Schlange
ausgesehen, aus welcher
George Dabbelju Bush als Sieger hervorging...?

Nur wer wirklich
stirbt, lernt den Tod tatsächlich kennen. - Nur wer lebt, lernt das Leben tatsächlich
kennen. Tot zu leben ist sicherlich schlimmer, als lebendig zu sterben
denn tot zu leben dauert wesentlich länger...

Irgendwann sollte jeder begriffen haben, wo sein Platz im Leben ist und
ob der auch irgendwie stimmt. Wenn nicht, ist Nachdenken angesagt...

Irgendwo las ich
einmal, dass es keine Biographie gäbe, die sich nicht zu schreiben und
nicht zu lesen lohne. Nun, wer immer diesen Spruch auch in die Welt setzte
er kannte Dieter Bohlen nicht...
Antiphon
(um 480 - 411) v. Chr.) ein attischer Redner soll gesagt haben: "Es gibt
Leute, die leben nicht ihr gegenwärtiges Leben, sondern sind mit großem Eifer
geschäftig, als ob sie noch ein zweites Leben zu leben hätten, nicht aber das
gegenwärtige; und unterdessen vergeht die Zeit, die ihnen noch bleibt..."
Der Mann hatte recht, aber: Wieso kannte der mich?
Christian Friedrich
Hebbel (1813 - 1863) schrieb: "Ich bin überzeugt, aufs Innigste überzeugt,
das Leben ist auf Dauer gegen niemanden ungerecht."
(Ich
bin aufs Innigste überzeugt, dass Hebbels innigste Überzeugung
falsch war.)

Der französischer
Diplomat und Schriftsteller
Joseph Arthur Graf de Gobineau (1816
- 1882)
notierte einmal: "Das Leben ist ein Versuch, die Leere zu füllen. Die meisten
tun es mit Essen,
was redlicher ist als mit Geschwätz." Lieber Graf Joseph: Über Geschmack
kann man streiten: Mir
ist jedenfalls eine schlanke schwatzende Frau lieber, als eine fette Schweigsame...

"Das Leben
ist wie ein Schachspiel. Jeder hat einen bestimmten Platz und Aufgabe, aber
den Weg zum Ziel muss man ganz individuell beschreiten", meint Frank Dommenz,
Malermeister und Illustrator (http://www.malermeister-dommenz.de). Spielt der
Mann Schach...? Wenn ja, sollte er wis-sen, dass, jene Figuren, die ihren bestimmten
Platz eingenommen haben, von den Spielern so gezogen werden, wie es diesen richtig
erscheint. Die Figuren selbst haben keine Freiheit, außer der trügerischen
Hoffnung, vielleicht einmal eine wichtige Figur im Spiel zu werden.

Das Intelligenteste
was ich über das Leben sagen kann ist, dass es existiert.

Wir wissen
seit rund 500 Jahren, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universum ist.
Und dennoch dreht sich im Leben immer noch alles um uns uns selbst. Wir sind
der Mittelpunkt, die anderen drumherum die Fixsterne. Vielleicht hat sich Kopernikus
einfach nur geirrt...?

Es ist schön,
über das Leben zu sinnieren. Da kommt man nie zu einem Ergebnis.

Das Leben ist wie
eine Geschäftsbilanz. Man muss beide frisieren, um damit klarzukommen.

Leben bedeutet zu
leben. Niemand verlangt von uns, damit zu warten.

Ich bin, also lebe
ich. Lebe ich nicht, bin ich auch nicht. Klingt das weise...?
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